Das KLINDO Testangebot

Viele Wege führen zur Genesung. Mit KLINDO finden Sie schneller den richtigen. KLINDO bietet Ihnen alle wichtigen psychometrischen Testverfahren auf einer übersichtlichen Plattform – von Persönlichkeits- und Entwicklungstests über Intelligenz- und Leistungstests bis hin zu symptom- und prozessorientierten Testtypen.

Die Daten werden, entweder direkt zu Hause vom Patienten über sein Smartphone erfasst, von der Papierversion des Tests übertragen oder direkt in der KLINDO abgelegt. Alle Tests sind auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand und lassen sich mit KLINDO schnell, einfach und zuverlässig durchführen.

Wählen Sie aus dem vielseitigen KLINDO Portfolio einfach den gewünschten Testtyp aus und starten Sie Ihre Diagnose!

Alle Tests im Überblick

Lizenzfreie Tests

ARB-SK (Arbeitsplatzphobie-Skala)

Ein kurzer Selbstbeurteilungs-Fragebogen zur Erfassung arbeitsplatzphobischer Angst (arbeitsbezogene Panik und Vermeidung) mit 13 Items. Der Fragebogen wurde in mehreren klinischen und in einer Allgemeinbevölkerungsstichprobe evaluiert. Mittelwerte >3,5 (Skala 0-4) sprechen für eine hohe und ggf. klinisch bedeutsame Arbeitsangst.

Arbeitsangst geht häufig mit (langandauernder) Arbeitsunfähigkeit einher. Der Fragebogen nützt um Probleme von Arbeitsangst zu identifizieren und dann dazu mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen.

AUS (Autoritarismusskala)

Bei dem Instrument handelt es sich um eine Selbstbeurteilungsskala mit sieben Items zur Erfassung des Autoritarismus

Autoritarismus ist gekennzeichnet durch Glauben an Autoritäten, autoritäre Unterordnung und Intoleranz gegenüber anderen Personen und zielt somit auf die sozial-bewertende Ebene.

Jedes Item ist auf einer sechsstufigen Antwortskala mit Abstufungen von „stimmt genau“ bis „stimmt überhaupt nicht“ zu beurteilen. Skalenwert ist der über die sieben Items gemittelte Wert.

Die AUS kann bei Probanden ab 12 Jahre eingesetzt werden.

Das Instrument kann in 5 Minuten bearbeitet werden.

BFI-2 (Big Five Inventory – 60 Items Fassung)

Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (Big Five-Modell) ist zurzeit das am weitesten verbreitete Modell zur Beschreibung der Gesamtpersönlichkeit. Das Modell enthält die fünf abstrakten Dimensionen (auch: Faktoren) Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit.

Die Big Five haben sich als gute Prädiktoren für verschiedene Aspekte des alltäglichen Lebens erwiesen: Beispielsweise sind (niedriger) Neurotizismus und (hohe) Gewissenhaftigkeit mit Gesundheit und einer längeren Lebensdauer assoziiert.

Die deutsche Version des Big Five Inventory 2 (BFI-2) erfasst die Big Five Persönlichkeitseigenschaften mit jeweils drei Facetten. Die Skala basiert auf dem Big Five Inventory 2 von Christopher Soto und Oliver John. Die Items wurden in einem mehrstufigen Verfahren vom Englischen ins Deutsche übertragen.

Die Skala wurde für die deutsche Allgemeinbevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren entwickelt und an dieser erprobt.

BFI-10 (Big Five Inventory – 10 Items Fassung)

Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (Big Five-Modell) ist zurzeit das am weitesten verbreitete Modell zur Beschreibung der Gesamtpersönlichkeit. Das Modell enthält die fünf abstrakten Dimensionen (auch: Faktoren) Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit.

Entstanden ist das Modell auf der Grundlage des sogenannten lexikalischen Ansatzes. Dieser nimmt an, dass es für Persönlichkeitseigenschaften, die für den Umgang der Menschen untereinander besonders wichtig sind, auch eine Repräsentation in unserer Sprache gibt.

Die Big Five haben sich als gute Prädiktoren für verschiedene Aspekte des alltäglichen Lebens erwiesen: Beispielsweise sind (niedriger) Neurotizismus und (hohe) Gewissenhaftigkeit mit Gesundheit und einer längeren Lebensdauer assoziiert.

Der BFI-10 ist eine hochgradig ökonomische Skala, die eine Erfassung der Persönlichkeit nach dem Fünf-Faktoren-Modell erlaubt. Die Skala ist einfach in verschiedenen Erhebungsmodi zu administrieren. Die empirischen Belege der Validierungsstudien sprechen dafür, dass der BFI-10 nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine reliable und valide Erfassung der Big Five erlaubt.

Zielgruppe ist die deutschsprachige Allgemeinbevölkerung ab 18 Jahren.

BFKE (Bielefelder Fragebogen zu Klientenerwartungen)

Das Testverfahren besteht aus 33 Items und wird auf einer 5-stufigen Ratingskala beantwortet. Der Fragebogen dient der Erfassung des charakteristischen Bindungsstils von Patienten. Bindungsstile („attachment styles“) beschreiben die charakteristische Art von Menschen sich in Beziehungen zu verhalten. Typischerweise wird der Bogen zu Beginn einer Therapie angewendet.

EDE-Q (Eating Disorder Examination)

Items und Subskalen zur Erfassung der spezifischen Essstörungspsychopathologie. Der EDE-Q ermöglicht eine Fassung der spezifischen Essstörungspsychopathologie mit den vier Subskalen (gezügeltes Essen, essensbezogene Sorgen, Gewischtssorgen und Figursorgen). Mit den 22 Items mit Subskalenzuordnung werden essstörungsspezifische Merkmale in ihren aktuellen Ausprägungen während der letzten 28 Tage erfragt.

EVT (Essverhaltensfragebogen)

Der Test besteht aus 20 Items. In diesem Test kann das Essverhalten der Patienten diagnostiziert werden. Bei der Auswertung gibt es keine Subskalen; es wird ein Gesamtwert berechnet, der eine Aussage dazu ermöglicht, wie wahrscheinlich eine bulimische Essverhaltensstörung ist.

FEP-2 (Fragebogen zur Evaluation von Psychotherapieverläufen)

Der Fragebogen zur Evaluation von Psychotherapieverläufen (FEP-2) misst vier Dimensionen therapeutischer Outcomes (Wohlbefinden, Symptombelastung, Inkongruenz und interpersonelle Probleme) mit 40 Fragen. Der FEP-2 wird für Qualitätssicherungs-maßnahmen und das kontinuierliche Monitoring von Veränderungen bei psychothera-peutischen wie psychiatrischen Interventionen verwendet. Er ist ein Messinstrument zur kontinuierlichen Messung des therapeutischen Fortschrittes. Da der FEP-2 häufig erhoben wird, ist er kurz, erfasst aber trotzdem ein breites Spektrum relevanter Aspekte und ist veränderungssensitiv.

EB-45 (Ergebnisfragebogen 45)

Die 45 Items werden mittels einer fünfstufigen Skala beantwortet. Die Antwortmöglichkeiten sind: nie. selten, manchmal, oft und fast immer. Diese Items lassen sich zu einem Gesamtwert zusammenfassen und bilden 4 Skalen: Symptombelastung, zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Integration.

FLZ-M (Fragen zur Evaluation von Pschotherapieverläufen)

Der FLZ-M dient der Erfassung relevanter Aspekte der Lebenszufriedenheit. Er besteht aus 33 Fragen und ist in 8 Lebensbereiche ( Freunde/Bekannte, Freizeitgestaltung/Hobbies, Gesundheit, Einkommen/finanzielle Sicherheit, Beruf/Arbeit, Wohnsituation, Familienleben/Kinder, Partnerschaft/Sexualität) eingeteilt mit einer 5-stufigen Antwortskala (von nicht wichtig – extrem wichtig).

GAD-7 (Gesundheitsfragebogen für Patienten)

Der GAD-7-Fragebogen ist eines von mehreren Instrumenten, die aus dem PHQ-Test (Patient Health Questionnaire) abgeleitet sind. Es besteht aus 7 Fragen zur Häufigkeit verschiedener Angstsymptome. Seine Vorteile sind Kürze, zeitökonomische Anwendbarkeit und Vergleichbarkeit mit großen, auch international gewonnenen Datenmengen.

GAS-A (Goal Attainment Scaling)

Das Goal Attainment Scale (GAS) ist eine Methode die einzelfallbezogen und zielorientiert den Erfolg einer Behandlung misst. Es kann der Grad der Zielerreichung einer Psychotherapie erfasst werden. Es ist ein Instrument zur Überprüfung selbst gesteckter Ziele.

GAS-B (Goal Attainment Scaling)

Das Goal Attainment Scale (GAS-B) ist ein Folgetest für den GAS-A. Sie haben bereits individuelle Therapieziele festgelegt. In diesem Fragebogen bitten wir Sie einzuschätzen, wie gut Sie diese Ziele bis heute erreicht haben. Die von Ihnen festgelegten Ziele und die dazu gehörigen Kriterien sind hier aufgelistet. Unter jedem Ziel finden Sie einen Schieberegler, mit dem Sie bitte auf einer Skala von 0 % bis 100 % einschätzen, wie gut Sie das jeweilige Ziel – bezogen auf das dazu gehörige Kriterium – bereits erreicht haben.

GTK (Gießentest – Kurzform)

Bei der Gießen-Test Kurzform handelt es sich um ein ökonomisches Breitband-Messinstrument zur Erfassung psychosozialer Konstrukte wie z.B: soziale Schwäche, Depressivität, Unstetigkeit, soziale Attraktivität, Urmisstrauen, Fügsamkeit oder soziale Nähe.

Ds Instrument umfasst 21 Items. Die Fragen sind wie beim semantischen Differential bipolar formuliert. Sie werden auf einer nicht verbalisierten numerischen Skala eingestuft.

Der Gießentest-Kurzform ist geeignet für Jugendliche und Erwachsene.

Health-49 (Hamburger Module)

Health-49 ist ein bewährter Screening-Fragebogen, der eingesetzt werden kann, um das mögliche Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung zu ermitteln. Die 49 Items der HEALTH-49 sind in 6 Module bzw. 10 Skalen/Subskalen unterteilt und ermöglichen eine umfassende Sicht auf den psychischen und psychosomatischen Gesundheitszustand. Der Fragebogen kann dabei nicht das persönliche Gespräch mit Fachmann oder Fachfrau ersetzen, seine Anwendung kann aber diagnostische Prozesse unterstützen. Es ist ein sehr viel genutztes Verfahren im Bereich Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von Behandlungen.

I-8 (Impulsives Verhalten)

Die I-8 ist eine in hohem Maße ökonomische Skala zur Erfassung des psychologischen Merkmals Impulsivität. Die Skala ist in verschiedenen Erhebungsmodi einfach einzusetzen. Die Skala erfasst vier Facetten von impulsivem Verhalten: Dringlichkeit, Absicht, Ausdauer und Risikobereitschaft. Jeder der vier Faktoren wird mit zwei Items gemessen. Die Entwicklung der Skala erfolgte in Anlehnung an die Urgency Premeditation Perseverance and Sensation Seeking Impulsive Behavior Scale) von Whiteside und Lynam (2001).

Zielgruppe: deutschsprachige Allgemeinbevölkerung ab 18 Jahren.

IES-R (Impact of Event Scale - R)

IES-R ist ein 22 Fragen umfassendes Instrument, das subjektive Belastungen durch traumatische Ereignisse ermittelt und bewertet. Die drei Subskalen „Intrusionen“, „Vermeidung“ und „Übererregung“ erfassen typische Formen individueller Reaktionen bzw. Symptome auf extrem belastende Ereignisse. Der Test dient damit auch der Erfassung des Schweregrads einer möglichen posttraumatischen Symptomatik.

ISR (ICD-10 Symptom-Rating)

Das ICD-10-Symptom-Rating (ISR) ist ein bewährter Screening-Fragebogen, der eingesetzt werden kann, um das mögliche Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung zu ermitteln. Der Fragebogen kann dabei nicht das persönliche Gespräch mit Fachmann oder Fachfrau ersetzen, seine Anwendung kann aber diagnostische Prozesse unterstützen. Der Fragebogen bewertet möglichst umfassend den Status einer Person und den Schweregrad möglicher psychischer Störungen im Rahmen einer Selbstbeurteilung durch den Patienten.

NI (Narzissmus-Inventar)

Das Narzissmus-Inventar erfasst theoretisch und klinisch relevante Aspekte des narzisstischen Persönlichkeitssystems aus der Selbstbeobachtung des Patienten. Es umfasst 163 Items aus 18 Skalen, die den vier Bereichen bedrohtes Selbst, narzisstisches Selbst, Ideal-Selbst und hypochondrisches Selbst zugeordnet sind.

Narzissmus

NPI-D (Narcissistic Personality Inventory)

Der Fragebogen erfasst die Tendenz zum Narzissmus. Dabei ist das Konstrukt in die sechs Subskalen (1) Autoritätsanspruch, (2) Überheblichkeit, Selbstfälligkeit, (3) Überlegenheitsgefühl, Einzigartigkeit, (4) Angeberei, (5) Manipulationsneigung, Ausbeutung und (6) Anspruchsdenken gegliedert. Die Entwicklung der Skala basiert auf den Arbeiten von Raskin & Terry (1988); aus Gründen der ökonomischen Anwendbarkeit wurde für die deutsche Version mit 17 Items eine deutlich reduzierte Anzahl von Items angestrebt.

Das NPI operationalisiert Narzissmus als Persönlichkeitsmerkmal und nicht als Persönlichkeitsstörung mit klinischer Relevanz. Narzissmus wird dabei als Persönlichkeitsmerkmal beschrieben, das durch einen stark überhöhten, unrealistischen Selbstwert charakterisiert ist, der aber äußerst fragil und auf permanente Bestätigung durch das soziale Umfeld angewiesen ist. Bleibt diese Bestätigung aus oder erfahren Personen mit hohen Narzissmuswerten Kritik, reagieren sie mit Ärger und Feindseligkeit und werten andere ab. Neben der Neigung zur Grandiosität und Selbstüberschätzung sowie dem Streben nach Aufmerksamkeit und Bewunderung sind fehlendes Interesse für die Belange anderer, eine Tendenz zur Ausbeutung und Manipulation, exzessive Extravertiertheit und ein Bedürfnis nach Macht und Status kennzeichnend.

Narzissmus wird neben niedrigem Selbstwert als eine der wesentlichen dispositionellen Determinanten von Aggressivität angesehen.

Zielgruppe: deutschsprachige Erwachsene

OPD-SF (Fragebogen zur Selbstbeschreibung)

Der Fragebogen OPD-SF beinhaltet neben einer kurzen Instruktion 95 Items, die auf einer Skala von 0 – 4 eingeschätzt werden sollen. Aus den Items werden entsprechende Mittelwerte für die 21 einzelnen Subskalen gebildet, die in acht übergeordeteten Skalen zusammengefasst werden.

OPD-SFK (Fragebogen zur Selbstbeschreibung - Kurzform)

Mit dem OPD-SFK liegt eine Screeningversion des OPD-SF mit guten psychometrischen Eigenschaften zur Unterstützung der Behandlungsplanung in Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie vor. Er ist ein reliables und valides Selbsteinschätzungs-instrument zur Abbildung struktureller Einschränkungen mit 12 Items.

PANAS (Positive and Negative A­ect Schedule)

Die Positive And Negative Affect Scale (PANAS) beinhaltet die Auflistung von 20 Adjektiven, von denen jeweils zehn sowohl positive Empfindungen und Gefühle (z.B. aktiv, interessiert, begeistert) als auch negative (z.B. bekümmert, ängstlich, nervös) beschreiben. Die Intensität seines vorliegenden Affekts wird vom Patienten anhand einer fünfstufigen Skala von „gar nicht“ (= 1 Punkt) bis „äußerst“ (= 5 Punkte) eingeschätzt. Untersuchungen zeigten, dass der Bogen vor allem Aspekte „Aufmerksamkeit“ und der „Aktivität“ abbildet. Der Fragebogen ist leicht zu beantworten und eignet sich auch für Verlaufskontrollen von Therapien.

PCL-5 (Posttraumatic Stress Disorder Checklist)

PCL-5 ist eine aus 20 Items bestehende Selbstbericht-Messung, die das Vorhandensein und den Schweregrad von PTSD-Symptome. Elemente auf dem PCL-5 entsprechen den DSM-5-Kriterien für PTSD. Der PCL-5 kann zur Quantifizierung verwendet werden und zum überwachen der Symptome im Laufe der Zeit, um Einzelpersonen für PTSD zu überprüfen.

PDI (Pain Disability Index)

Der Fragebogen besteht aus 7 Items, die auf einer 11-stufigen Ratingskala vom Patienten bewertet werden können. Dieser Test wurde im besonderen für Patienten mit Schmerzen entwickelt und ist gut geeignet, das Ausmaß schmerzbedingter Einschränkungen im Alltag zu erfassen.

PHQ-D (Gesundheitsfragebogen für Patienten)

Der Fragebogen ist die deutsche Version des Patient Health Questionnaire und umfasst 78 Fragen. In einer 2 bis 5-stufigen Antwortskala werden die Stimmung, das Vorliegen von Ängsten, körperlichen Symptomen und anderen Beschwerden abgefragt. Er wird zur Messung des Schweregrades von psychischen Störungen verwendet und auch zur Verlaufsbeurteilung. Der PHQ-D ist für diagnostisches Screening hervorragend geeignet.

PHQ-9 (Depressionsscreening)

Der PHQ-9-Fragebogen ist eines von mehreren Instrumenten, die aus dem PHQ-Test (Patient Health Questionnaire) abgeleitet sind. Es besteht aus 9 Fragen zur Häufigkeit depressiver Symptome. Es ist ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Untersuchung depressiver Symptomatik. Seine Vorteile sind Kürze, zeitökonomische Anwendbarkeit und Vergleichbarkeit mit großen, auch international gewonnenen Datenmengen.

PHQ-15 (Depression und Angst)

Der PHQ-15-Fragebogen ist eines von mehreren Instrumenten, die aus dem PHQ-Test (Patient Health Questionnaire) abgeleitet sind. Es umfasst 15 somatische Symptome und wird eingesetzt um den Schweregrad der verschiedenen körperlichen Beschwerden der letzten 4 Wochen zu erfassen.

PSQ-20 (Perceived Stress Questionnaire 20 Items)

Der PSQ-30 ist ein Instrument zur Erfassung der aktuellen subjektiv erlebten Stressbelastung, ihrer Bewertung und Verarbeitung. Das Instrument bildet 4 Faktoren ab, deren Kenntnis dieses der Optimierung von psychotherapeutischen und medizinischen Behandlungen dient.

PSQ-30 (Perceived Stress Questionnaire 30 Items)

Der PSQ-30 ist ein Instrument zur Erfassung der aktuellen subjektiv erlebten Stressbelastung, ihrer Bewertung und Verarbeitung. Das Instrument bildet 4 Faktoren ab, deren Kenntnis dieses der Optimierung von psychotherapeutischen und medizinischen Behandlungen dient.

SEK-27 (Selbsteinschätzung Emotionaler Kompetenzen)

Mit dem SEK-27 steht ein ökonomischer Fragebogen mit angemessenen psychometrischen Eigenschaften zur Selbsteinschätzung des konstruktiven Umgangs mit negativen Emotionen zur Verfügung. Er erfasst neun Kompetenzen, die nach Berking (2010) für eine erfolgreiche Emotionsregulation relevant sind: Aufmerksamkeit, Klarheit, Körperwahrnehmung, Verstehen, Akzeptanz, Resilienz, Selbstunterstützung, Konfrontationsbereitschaft und Regulation.

WHODAS 2.0

Der WHODAS 2.0 ist ein validierter und etablierter Fragebogen, der krankheitsunabhängig zur Beurteilung des Gesundheitszustandes von Patienten angewendet werden kann. Er ist ein Patient Reported Outcome (PRO)-Instrument, das mit 39 Fragen den globalen Gesundheitszustand von Patienten krankheitsunabhängig über 6 Gesundheitsdomänen beurteilt. Er ist außerdem durch seine unterschiedlichen verfügbaren Formen flexibel einsetzbar.

Lizenzpflichtige Tests

AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebnismuster)

AVEM eignet sich insbesondere für Fragestellungen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung unter Gesundheitsbezug. Er besteht aus 67 Items und es werden Selbsteinschätzungen auf elf theoretisch begründeten und faktorenanalytisch untermauerten Dimensionen erhoben.

BDI (Beck Depressions-Inventar)

Das Beck-Depressions-Inventar, BDI, besteht aus 21 Kategorien mit je 4 Antwortmöglichkeiten. Es wird die Schwere depressiver Symptome erfasst. Dabei geht es um depressive Gefühle, depressive Gedanken und typische, mit Depression verbundene körperliche Erscheinungen. Der Patient soll im Fragebogen angeben, wie er sich während der letzten Woche gefühlt hat.

BPI (Borderline-Persönlichkeits-Inventar)

Dem BPI liegt das Konzept der Borderline-Persönlichkeitsorganisation von Kernberg zugrunde. Der Fragebogen besteht aus insgesamt 53 Items, aus denen vier Skalen abgeleitet werden können. Dieses sehr nützliche Instrument hilft nicht nur, evtl. Borderline-Störungen zu erkennen, sondern kann auch helfen, die Abgrenzung von psychotischen Störungen vorzunehmen.

BSI (Brief Symptom Inventory)

Die Kurzform der SCL-90-R misst die subjektiv empfundene Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome anhand von 53 Punkten.

BSI-18 (Brief Symptom Inventory)

Das BSI-18, die Kurzversion des Brief Symptom Inventory und ein anwendungsökonomisches, reliables und valides Selbstbeurteilungsverfahren, das zunehmende internationale Verbreitung findet. Es umfasst die 3 Sechs-Item-Skalen Somatisierung, Depressivität und Ängstlichkeit und den globalen Kennwert GSI.


 

CTQ (Childhood Trauma Questionnaire)

Der CTQ ist ein Selbstbeurteilungsinstrument und besteht aus 28 Fragen, es sich eignet, retrospektiv Missbrauch und Vernachlässigung im Kindes- und Jugendalter zu erfassen. Der CTQ erfasst damit mehr als traumatische Ereignisse im engeren Sinne (nach DSM-IV und ICD-10). Bei der Auswertung zeigt das Diagramm die Ausprägungen auf den 5 Skalen von „unauffällig“, über „leicht bis mittel“ und „mittel bis schwer“ bis zu „schwer bis extrem“ für bis zu vier Messzeitpunkte.

EDI-2 (Eating Disorder Inventory)

Das Eating Disorder Inventory-2 (EDI-2) wird seit 2004 international als Standardverfahren zur Beschreibung psychogener Essstörungen wie Anorexia und Bulimia nervosa eingesetzt. In elf Skalen mit 91 Items werden u. a. folgende Dimensionen erfasst: Schlankheitsstreben, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Perfektionismus, Angst vor dem Erwachsenwerden und soziale Unsicherheit.

EMI-B (Emotionalitäts-Inventar Befindlichkeit)

Das EMI-B misst die emotionale und geistige Befindlichkeit der vergangenen Woche anhand von sieben Reaktionsklassen, u. a. Angst, Wohlbefinden, Hemmung, Erschöpfung oder Geborgenheit.

 

 

 

 

F-SozU (Fragebogen zur Sozialen Unterstützung, 54 Items)

Der Fragebogen zur Sozialen Unterstützung ermittelt die wahrgenommene bzw. erwartete Unterstützung aus dem sozialen Umfeld auf Basis subjektiver Überzeugung. In 54 Items werden vier Hauptbereiche erfasst: emotionale Unterstützung, praktische Unterstützung, soziale Integration und Belastung aus dem sozialen Netzwerk. Drei ergänzende Skalen eruieren die Zustimmungswerte für Reziprozität, Verfügbarkeit einer Vertrauensperson und Zufriedenheit mit sozialer Unterstützung.

FDS (Fragebogen zu Dissoziativen Symptomen)

Der Fragebogen zu Dissoziativen Symptomen (FDS) ist ein Screening-Instrument zur Erfassung verschiedener dissoziativer Phänomene einschließlich Depersonalisation und Derealisation und umfasst 44 Fragen. Sein Einsatz empfiehlt sich im Rahmen der dimensionalen Diagnostik dissoziativer Störungen.

FEB (Fragebogen zum emotionalen Befinden)

Der Fragebogen besteht aus 6 Skalen mit 5 Items. Bei diesem Test soll eine individuelle Einschätzung der aktuellen gefühlsvollen Situation erfolgen.

FLZ (Fragebogen zur Lebenszufriedenheit)

Der FLZ dient der Erfassung der Lebenszufriedenheit in zehn relevanten Bereichen: Gesundheit, Arbeit und Beruf, finanzielle Lage, Freizeit, Ehe und Partnerschaft, Beziehung zu den Kindern, eigene Person, Sexualität, Freunde/Bekannte/Verwandte sowie Wohnung. Jeder Lebensbereich umfasst sieben Items, die auf einer siebenstufigen Skala bewertet werden müssen. Der FLZ wird in der Persönlichkeitsdiagnostik sowie in der Lebensqualitäts- und Rehabilitationsforschung eingesetzt.

FPI-R (Freiburger Persönlichkeitsinventar)

Das Freiburger Persönlichkeitsinventar ist ein psychologischer Test zur Persönlichkeitsanalyse, der sowohl in der klinischen Diagnostik als auch in der Selbstanalyse oder Personalauswahl eingesetzt wird. Der FPI-Test umfasst 138 Items in 12 Skalen, die u. a. die Lebenszufriedenheit, soziale Orientierung, körperliche Beschwerden oder Gesundheitssorgen bewerten.

IAF (Interaktions-Angst-Fragebogen)

Der IAF dient der Skalierung spezifischer Angstneigungen sowie der Indikation geeigneter Behandlungmsmethoden. In neun Skalen wird das Ausmaß unterschiedlicher Ängste ermittelt u. a. vor physischer Verletzung, Auftritten, Erkrankungen, Unterlegenheit oder Missbilligung. Optional kann in einer 10. Skala die globale Angstneigung gemessen werden.

 

 

 

IIP (Cirkumplex-Form)

Das Inventar zur Erfassung Interpersonaler Probleme (Inventory of Interpersonal Problems) ermittelt Probleme im Umgang mit anderen Menschen mit dem Ziel, die interpersonale Kompetenz zu verbessern. Die Erfassung erfolgt über das Circumplex- oder Kreismodell, das acht Skalen mit 64 Items umfasst. Parallel dazu wird ein Gesamtwert gebildet, der den Grad der interpersonalen Problematik validiert.

Essstörung

IIP (Langform)

IIP-D ist ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung interpersonaler Probleme, für Menschen, die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Die Auswertung erfolgt über acht faktorenanalytisch gebildete Skalen, die in charakteristischer Weise kreisförmig angeordnet sind. Die IIP-Langform kann auch verwendet werden, um auf das Vorliegen möglicher Persönlichkeitsstörungen zu screenen. In der Psychotherapie kann der Bogen verwendet werden, um die zwischenmenschlichen Veränderungsbereiche zu identifizieren, um die es in der Therapie in erster Linie gehen sollte.

IPO (Inventar der Persönlichkeitsorganisation)

Das Inventar der Persönlichkeitsorganisation dient als differentialdiagnostisches Instrument, um Borderline-Persönlichkeitsstrukturen besser von neurotischen oder psychotischen Erkrankungen abzugrenzen. Das IPO umfasst 155 Items auf einer fünfstufigen Skala. Neben psychostrukturellen Variablen bei Identitätsintegration, Abwehrmechanismen und Objektbeziehungen werden psychodynamische Aspekte wie hysterisch, zwanghaft oder infantil erfasst.

 

 

 

 

NEO-FFI (NEO-Fünf-Faktoren-Inventar)

Das NEO-FFI nach Costa und McCrae erfasst die wichtigsten Bereiche individueller Unterschiede anhand von 60 Items in fünf Skalen. Diese basieren auf fünf in umfangreichen Studien ermittelten Persönlichkeitsdimensionen: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit.

 

 

 

SCL-90-R (Symptom-Checklist-90)

Die Symptomcheckliste für psychische Störungen misst die subjektive Beeinträchtigung von Patienten durch körperliche und psychische Symptome innerhalb der letzten sieben Tage. Anhand von 90 Items aus neun verschiedenen Bereichen können Patienten ihre Befindlichkeit auf einer 5-stufigen Skala verorten. Die SCL-90 eignet sich für Jugendliche ab ca. 12 Jahren und für Erwachsene.

SOC-29 (Sence-Of-Coherence-Fragebogen)

Der Fragebogen umfasst 29 Items. Er bildet den Kohärenzsinn nach Aaron Antonovsky ab. Aaron Antonovsky hat sich mit der Frage beschäftigt: Was hält Menschen gesund, was lässt sie in einer Krankheit wieder gesund werden. Man spricht hier auch von „Resilienz“ oder Widerstandsfähigkeit. Der Kohärenzsinn ist eine wesentliche Grundlage guter Widerstandsfähigkeit.

STAI (State-Trait-Angst Inventar)

Das STAI besteht aus 2 Skalen mit jeweils 20 Items. Mit dem Fragebogen lässt sich die Angstneigung einer Person bestimmen. Dabei wird unterschieden zwischen Angst als Zustand und Angst als Eigenschaft. (State-Angst und Trait-Angst).

U (Unsicherheits-Fragebogen)

Der Unsicherheitsfragebogen enthält 47 Items in drei Skalen. Er wird zur Diagnostik behandlungsbedürftiger Selbstunsicherheit verwendet. Er ist Teil des bewährten Konzepts zur Bewältigung von Selbstunsicherheit (Assertiveness Training Program) von Ullrich & Ullrich de Muynck.